Archive: Projekte
Domain Inspector “Snailo”
Heute schrieb mich bei ICQ ein Freund an, welcher sein Projekt vorstellen wollte. Ich kannte es noch gar nicht. Als ich den Namen hörte, dachte ich dabei erstmal an etwas richtig “web2nulliges”, eine Seite ohne jeden Sinn und Mehrwert für den User. Das Projekt heißt “Snailo” und ist eine Art Domain Suche, die live Domains abfragen kann. mehr…
Wert eines Projekts ermitteln
Da ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Projekt verkauft habe und vor ein paar Tagen hier auf meinem Blog eine Diskussion anregte, was den Verkaufspreis meines Blogs blogschrott.net betrifft, möchte ich hier noch einmal etwas dazu schreiben, wie man den Verkaufspreis bzw. Verkaufswert eines Projekts ermitteln kann. Dazu sei gesagt: Letztendlich waren die 6000 Euro nicht das Maximum. Man hätte auch mehr rausholen können.
Also, wie berechnet man den Wert eines Projekts. Julian von seokratie.de meint, dass man die Einnahmen mit 12 multiplizieren sollte. Dies wäre eine faire Summe für beide Parteien. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man bei guten Projekten, die pflegeleicht und risikoarm sind, auch das 24fache verlangen kann. Man muss immer differenzieren, was für ein Projekt man verkauft. Niemand wird für einen Blog 24 Monatseinnahmen hinlegen, ganz einfach deshalb, weil das Risiko für den Käufer nicht mehr tragbar wäre. Zu viele unbekannte Faktoren; wie verhält sich die Leserschaft, wie viel Zeit kostet das Schreiben neuer Artikel,.. Bei einem Projekt, welches beispielsweise statischen Content hat, der nicht mehr erweitert werden muss und konstanten Traffic hat, kommt man schon schneller in diese Preisregionen von Einnahmen/Monat*24.
Man sieht also, dass es nicht ganz so einfach ist, wie man es gerne hätte. Es gibt keine allgemeingültige Formel. Nur Richtwerte, wenn überhaupt. Wenn man einen potentiellen Käufer findet, der das Projekt aus diversen Gründen einfach kaufen möchte, der legt auch mal mehr hin, als man gedacht hätte. Solange man am Ende zufrieden mit dem Deal ist, ist alles gut. ![]()
Blogschrott.net: Der Verkaufspreis!
Der Verkauf von Blogschrott.net ist nun schon eine ganze Weile her, einige Tage, Wochen und Monate sind seitdem vergangen. Ich muss sagen, dass ich meine Entscheidung in der Vergangenheit nie bereut habe. Nun arbeite ich an spannenden Projekten, kann mich dadurch weiterentwickeln und Spaß haben. Aber bleiben wir bei Blogschrott.net - nach meinem Posting, das ich verkaufe, schien es, als würde für viele Blogger die Welt untergehen. So eine rege Diskussion hatte ich in der Blogosphäre nicht erwartet, auch nicht wirklich gewollt (1, 2, 3, 4, 5, 6).
Als ich dann letztendlich bekannt gab, dass Gerald Steffens, den ich schon recht lange kenne, der Käufer ist, wurde ich oft nach dem Verkaufspreis gefragt. In den letzten Tagen häuften sich diese Nachfragen erneut; und anstatt es manchen Leuten zu sagen und anderen nicht, habe ich mich in Absprache mit Gerald dazu entschieden, den Verkaufspreis einmal öffentlich zu machen.
Der Verkaufspreis von Blogschrott.net als komplettes Projekt betrug 6000€
Ich hoffe, dass ich damit jetzt allen Leuten, die mich sooft danach gefragt haben, einen Gefallen tun und etwas Licht ins Dunkle bringen konnte. Wenn ihr wissen wollt, was ich an neuen Projekten alles an den Start bringe, einfach immer mal wieder hier vorbeischauen!
Kaufmann für Marketingkommunikation
Wie einige vielleicht schon wissen absolviere ich ab dem 1. September 2009 eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation in Berlin, bei der Medici Internet GbR, bei der ich jetzt schon seit einigen Monaten tätig bin (siehe Tätigkeiten). Medici macht z.b. sehr viel im Bereich Free Sms.
Die Ausbildung des Berufs “Kaufmann für Marketingkommunikation” ist ziemlich neu und noch nicht sehr bekannt. Sie dauert 3 Jahre, kann aber auch auf 2 Jahre verkürzt werden, wenn die Leistungen es zulassen. Den einen Teil der Ausbildung absolviert man in der Berufsschule, den anderen Teil in der Firma.
Die Lerngebiete bzw. Aufgaben eines solchen Kaufmanns sind relativ vielfältig und durchaus interessant. Hier eine kleine Übersicht aus dem Ausbildungsprofil:
- * beobachten und analysieren Märkte und bestimmen Zielgruppen
- * entwickeln integrierte Kommunikationskonzepte für Kampagnen und Einzelmaßnahmen
- * koordinieren den Kommunikationsmix und bewerten dessen Wirksamkeit
- * planen und kontrollieren den Einsatz von Medien und Maßnahmen
- * sichern die Qualität der arbeitsteilig erbrachten Leistungen
- * entwickeln vertragliche Grundlagen für die Zusammenarbeit und für den Erwerb von Rechten und Lizenzen
- * planen, kalkulieren und kontrollieren Projektbudgets und wenden betriebliche Controllinginstrumente an
Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf die Ausbildung freue. Es ist eine neue Herausforderung für mich, die ich aber sicherlich mit Anstand bewältigen werde - zumal es sehr interessant sein wird, ausschließlich mit Abiturienten und bereits studierten Leuten zu lernen, da ich die Ausbildung mit der mittleren Reife antreten werde. Der zuständige Herr bei der IHK war recht erstaunt, dass sowas überhaupt geht. Berlin, ich komme!
