SEO als Dienstleistung muss transparent sein!

Ich wollte hier einmal kurz auf einen Artikel von Bianca eingehen, in dem es um wichtige Kriterien geht, wenn man als Unternehmen auf der Suche nach einem professionellen SEO Dienstleister ist.

Einer der Punkte, den Sie gebloggt hat, hat mich besonders irritiert:

SEO – was macht der da eigentlich? DAS ist seine Sache.. hauptsache es geht nach vorne. Es gibt keine Linkreportings, es gibt keine vollständigen Keywordlisten und es gibt ganz Sicher nicht DEN einen TIP mit dem man das auch alleine machen kann. Wie blöd wäre der denn sonst das rauszugeben??

Es ist sehr wichtig, dass es zwischen dem Kunden und dem SEO eine feste Vertrauensbasis gibt, sonst ist eine langfristige Zusammenarbeit meiner Meinung nach nur schwer möglich.

Für mich ist eines der großen Probleme, dass Kunden eben oftmals gar nicht wissen, was die Agentur bzw. der SEO da eigentlich genau macht. Dienstleistungen in diesem Bereich sollten immer transparent gehalten werden, alleine aus Kontroll und Sicherheitsgründen des Kunden. Da ich hauptsächlich in diesem Bereich aktiv bin, kann ich sagen, dass es den meisten Kunden übel aufstoßen würde, wenn man sagt, ihr stellt uns das Budget x zur Verfügung und wir arbeiten mit diesem Geld - sagen Euch aber nicht, was wir da eigentlich machen.

Ich halte es bei Seoventus so, dass wir von vorneherein sagen, es gibt bei SEO Komplettpaketen monatliche Reportings, in denen die groben Arbeitsschritte und Links dokumentiert werden. Natürlich gibt es hin und wieder mal einen kleinen “Trick” bei der Optimierung, den man evt. nicht im Reporting erwähnt. Aber eine gewisse Transparenz muss einfach da sein. Und ich denke, so halten es die meisten anderen Agenturen auch; das Gefühl ist für den Kunden einfach besser, wenn er sieht, was gemacht wurde. Bzw. wenn er sieht, das was gemacht wurde, hat eine echt gute Qualität.

Das Argument “Ja aber dann wissen die doch, wie es geht und kündigen den Auftrag einfach” kann man so auch nicht stehen lassen. Nicht jedes Unternehmen hat 1. die Zeit, 2. die Kontakte und 3. das Know How, um die komplette SEO selbst in die Hand zu nehmen und lassen den Auftrag dann lieber laufen.

Also: Es mag Kunden geben, die sich nicht für die einzelnen Arbeiten des SEOs interessieren. Ich würde aber wetten, da ich es aus eigener Erfahrung auch im Gefühl habe, dass der Großteil aller Unternehmen, die einen SEO suchen, über die Arbeit im Bilde sein möchten.

Wie seht Ihr das ganze? Sollte ein SEO die wichtigen Teile seiner Arbeit, wie z.b. gesetzte Links, offenlegen, oder dem Kunden vorher klar machen, dass er nie erfahren wird, was eigentlich gemacht und wofür das Geld verwendet wurde? Freue mich über Eure Kommentare!

  1. Stanley am 12 November, 2009

    Ich würde das auch wissen wollen, ich will ja schließlich wissen für was ich mein Geld ausgebe.

  2. [...] SEO als Dienstleistung muss transparent sein! yannickeckl.com/2009/11/seo-als-dienstleistung-muss-transparent-sein – view page – cached Mein Name ist Yannick Eckl - ich bin 17 Jahre alt, Jungunternehmer und verdiene mein Geld im Internet. Ich bin Inhaber der SEO Agentur Seoventus und betreibe einige Projekte im Bereich Affiliate… Read moreMein Name ist Yannick Eckl - ich bin 17 Jahre alt, Jungunternehmer und verdiene mein Geld im Internet. Ich bin Inhaber der SEO Agentur Seoventus und betreibe einige Projekte im Bereich Affiliate Marketing. Read less [...]

  3. Benjamin am 12 November, 2009

    Wenn die meiste Zeit dafür drauf geht, dem Kunden zu erklären, was man wie gemacht hat, dann hört es bei mir mit der Transparenz. Es sollte vollkommen ausreichend sein, wenn man anfänglich zeigt, wie man vorgehen wird. Die Resultate wird er dann selber beobachten können oder eben auch nicht. :)

  4. uberVU - social comments am 12 November, 2009

    Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by seohandbuchde: SEO als Dienstleistung muss transparent sein! http://tr.im/EP18 (by @eckl)…

  5. Ernest am 13 November, 2009

    Hallo Yannick,

    sehr guter Beitrag und eine gute Einstellung. Meiner Meinung nach ist Transparenz das A und O bei einer langfristigen Zusammenarbeit mit einem Kunden.
    Und wer was zu verstecken hat, der arbeitet sowieso nicht ganz sauber.

    Der Kunde muss doch wissen, was genau mit seinem Geld passiert?!

    Auch wenn der Kunde nun theoretisch weiß, wie man eine Seite ranken lassen KANN, heißt es nicht das er sich nun selber die Mühe macht. Und ein guter SEO hat vor sowas keine “Angst” und will sogar dass der Kunde versteht worum es eigentlich da geht (bzw. ich denk so ;)).

  6. BB am 13 November, 2009

    Huhu, nice ;)

    also ich bezieh nun auch mal Stellung:

    a) SEO ist relativ Transparent, auch ohne Kundenreporting, das wird wohl jeder bestätigen können
    b) reporting ist ok meiner Meinung nach, nur verstehen die nunmal die wenigsten
    c) ja, langfristige kundenbetreuung sollte auf vertrauen und transparenz laufen, aber auch hier: eine Linkliste rumzuschicken ist keine “Transparenz” da fehlen dann zu viele Infos.

    Mein Post war ein Apell das Kunden etwa: sich selbst weiterbilden und diesen berecih ordentliche monitoren sollten, oder es halt lassen und dem SEO vertrauen entgegenbringen.

    Und ich hab noch nie erlebt das ein “Kunde” beim Autokauf jede Funktion seinen Fahrzeugs genau offengelegt haben wollte, inkl der technischen und elektronischen Feinheiten. Ebenso beim Computerkauf, oder anderen Dingen. Ebenso hat mich bisher kein Kunde gefragt wie genau sein Newsletter Versandt technisch und organisatorisch funktioniert. Sie verlassen sich auf die Spezialisten.

    Halbherzige Reportings und einfache Linklisten finde ich nunmal auch nicht transparent ;)

    LG, BB

  7. BB am 13 November, 2009

    ah und nochmal, der SEO sollte meiner Meinung nach an den erzielten EURO pro Tausend besucher gemessen werden, solang er onpage auch bzgl. der CR Optimierung etwas mitzureden hat.

    Diese Kennzahl wird sowohl der Keywordauswahl als auch dem Trafficvolumen gerecht. Und zielt darauf ab das der Kunde langfristig mehr verdient, und sich seine SEO Ausgaben rechnen.

  8. [...] Here is the original post: SEO als Dienstleistung muss transparent sein [...]

  9. Morsten Taue am 26 Januar, 2010

    1998 musste ich mir diese Frage auch stellen und habe mich für folgende Vorgehensweise entschieden.
    Transparenz im Vorzeigen von Results ja, Einsehen und Erörterung der technischen Abläufe nein!

    Kunde nennt Wunschkeyword für eine Top 10 Platzierung und erhält dafür einen oder mehrere 301er aus meinen
    keywordgetriebenen Subdomainclustern. Dann erfolgt Rechnungslegung zwischen 2000 und 6000 Euro und Kunde ist happy.

    Weil die Ergebnisse nicht mit a href erzielt werden, guckt die backlinkscannende Konkurenz auch in die Röhre.

    Macht der Kunde die Mücke, kann ich den Redirect noch an seinen Konkurenten vermieten.
    Ich nenne es das doppelte Lottchen.

Leave a Reply