Wert eines Projekts ermitteln
Da ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Projekt verkauft habe und vor ein paar Tagen hier auf meinem Blog eine Diskussion anregte, was den Verkaufspreis meines Blogs blogschrott.net betrifft, möchte ich hier noch einmal etwas dazu schreiben, wie man den Verkaufspreis bzw. Verkaufswert eines Projekts ermitteln kann. Dazu sei gesagt: Letztendlich waren die 6000 Euro nicht das Maximum. Man hätte auch mehr rausholen können.
Also, wie berechnet man den Wert eines Projekts. Julian von seokratie.de meint, dass man die Einnahmen mit 12 multiplizieren sollte. Dies wäre eine faire Summe für beide Parteien. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man bei guten Projekten, die pflegeleicht und risikoarm sind, auch das 24fache verlangen kann. Man muss immer differenzieren, was für ein Projekt man verkauft. Niemand wird für einen Blog 24 Monatseinnahmen hinlegen, ganz einfach deshalb, weil das Risiko für den Käufer nicht mehr tragbar wäre. Zu viele unbekannte Faktoren; wie verhält sich die Leserschaft, wie viel Zeit kostet das Schreiben neuer Artikel,.. Bei einem Projekt, welches beispielsweise statischen Content hat, der nicht mehr erweitert werden muss und konstanten Traffic hat, kommt man schon schneller in diese Preisregionen von Einnahmen/Monat*24.
Man sieht also, dass es nicht ganz so einfach ist, wie man es gerne hätte. Es gibt keine allgemeingültige Formel. Nur Richtwerte, wenn überhaupt. Wenn man einen potentiellen Käufer findet, der das Projekt aus diversen Gründen einfach kaufen möchte, der legt auch mal mehr hin, als man gedacht hätte. Solange man am Ende zufrieden mit dem Deal ist, ist alles gut. ![]()
Kategorie: Projekte
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5 comments
Wenn ein Projekt mit 0 Aufwand gutes Geld bringt, könnte man sogar noch mehr als Monatseinnahmen * 24 verlangen. Aber wer verkauft schon solche Projekte…
Sind Projekte wirklich so günstig zu erwerben? 12×5xBlogeinnahmen wäre wesentlich realistischer. Zumindest bei einer zukunftsorientierten Vermarktungsstrategie…
Man kann schnell einen guten Umsatz erzielen. Diesen aber stetig über langen Zeitraum zu halten, ist wesentlich schwieriger. Zwei solche Projekte im “Verkaufspreis” über die genannte Formel zu vergleichen, wäre meines Erachtens alles andere ideal. Auch für den Käufer.
Die Berechnung des Wertes eines Webprojekts ist eine Wissenschaft für sich!
Beispiel: studivz.de
Einnahmen: 0,00 €
Kaufpreis 2007: ca. 80 Millionen Euro
Wie schon erwähnt ist die Berechnung eines Kaufpreises eine kleine Wissenschaft für sich. Bei größeren Investitionen werden hier verschiedene Analysen erstellt, wie zum Beispiel eine Marktanalyse, Konkurrenzanalyse, Potential, Markenanalyse, ….
Und zum Schluß wird das betriebswirtschaftlich entschieden. Letztendlich ist es wie auf jedem Markt, es gibt ein Angebot und eine Nachfrage, die den Preis regelt.
Eine weitere Kennzahl, die ich ebenfalls mit einrechne ist der Aufwand. Wie viele Mannstunden (-wochen, -monate) sind in ein Projekt geflossen und wie viele müssen selbst noch investiert werden.
Solange sich alle einig sind…